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Keine neuen Steuern für Hauseigentümer

Am 26. September entscheidet das Schweizer Stimmvolk über die «99%-Initiative». Die Initiative fordert eine neue Bundessteuer für Einkommen, die aus Kapitalanlagen erwirtschaftet werden. Entsprechende Kapitaleinkommen sollen oberhalb eines noch unbestimmten Schwellenwertes sogar zu 150% besteuert werden. Neu würden damit auch Gewinne aus der Veräusserung von Immobilien auf Bundesebene besteuert – und zwar ab dem ersten Franken. Bislang wird für diese Gewinne nur von den Kantonen eine Steuer erhoben. Die Ungewissheit im Initiativtext ist gross – absehbar ist lediglich, dass auch Hauseigentümer zur Kasse gebeten würden. Bei einer Annahme müsste das Parlament einen Schwellenwert definieren – die Initianten legen diesen bei 100000 Franken fest. Dabei gilt: Je tiefer der Schwellenwert liegt, desto höher würde die zusätzliche Steuerlast für Hauseigentümer. Die Haltedauer der Immobilie würde bei der neuen Steuer ignoriert. 

Für mich und den Vorstand des Hauseigentümerverbands (HEV) Werdenberg ist klar, dass diese ungerechte Mehrbelastung nicht hinnehmbar ist. Stimmen Sie daher NEIN zur JUSO-Initiative.

Sascha Schmid
Kantonsrat, Vorstand HEV Werdenberg, 9472 Grabs

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